Oskar Schlemmers Triadisches Ballett im historischen Kontext

Oskar Schlemmers Triadisches Ballett im historischen Kontext
Donnerstag | 16. Mai 2019 | 19:00 Uhr


Oskar Schlemmers Triadisches Ballett im historischen Kontext
Von der Bauhaus-Bühne zum Judson Dance Theatre
Vortrag von Dr. Irene Lehmann, Theaterwissenschaftlerin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU)

Oskar Schlemmer wird als zentrale Figur der Bauhaus-Bühne betrachtet. Eines seiner faszinierendsten Stücke ist das Triadische Ballett von 1922/1926.
Die Bühnenarbeiten der Bauhaus-Bühne sind in ihrer Auseinandersetzung mit menschlichen Körpern, Bewegungen und der Materialität von Kostümen außergewöhnlich, und beeinflussten so die Tanzavantgarde des 20. Jahrhunderts.
Während das Triadische Ballett oft in Hinblick auf die Frage diskutiert wurde, ob es den Maschinenmenschen idealisiere, sollen in diesem Vortrag Parallelen und Fortsetzungen anhand des US-amerikanischen Judson Dance Theatre aufgezeigt werden, dem so bedeutende Künstlerinnen wie Yvonne Rainer, Trisha Brown und Carolee Schneemann angehörten. Trotz des verändernden Kontextes ergeben sich erstaunliche Gemeinsamkeiten sowohl in der Verwendung des Bewegungsmaterials als auch hinsichtlich der Demokratisierung von Kunst.


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