John Illsley | Nürnberg

John Illsley | Nürnberg
Sonntag | 25. März 2018 | 20:00 Uhr


Live 2018

So. 25.03.2018 | Nürnberg | Hirsch | Einlass: 19:00 Uhr | Beginn: 20:00 Uhr | Stehplätze

Gleich bei den ersten Tönen von JOHN ILLSLEYs aktuellem Album „Testing The Water“ ist die Assoziation zu den Dire Straits da. Was nicht wirklich verwundert, denn JOHN ILLSLEY ist Mitbegründer dieser mega-erfolgreichen englischen Rock-Band und war als Bassist neben Mark Knopfler von 1977 bis zum Split Mitte der 1990er Jahre als einziges Bandmitglied immer dabei. Sein Einfluss auf den Sound der Gruppe ist nicht zu unterschätzen. Bis heute verkauften die Dire Straits eine dreistellige Millionenzahl an Alben und erhielten zahlreiche Brit und Grammy Awards.
Der Dire Straits-Anklang ist eine der zahlreichen Facetten von JOHN ILLSLEYs viertem Soloalbum, nach zwei CDs in den 1980ern und „Streets Of Heaven“ von 2010. In den beeindruckenden Texten dieser acht Songs verarbeitet er unter anderem auch seine langwierige Erkrankung (Leukämie) und Heilung (durch eine Stammzellentherapie).
Einige Titel schrieb er direkt im Krankenbett: „Ich hab‘ die Ärzte einfach gefragt, ob ich eine Gitarre mitbringen kann.“ Musikalisch pendeln die Songs zwischen Folk im elegischen Titelsong, Country-Anklängen in „This Is Your Voice“, einem straighten, Bläser-gestärktem Reggae „Darling Heart“ und eben jenem relaxtem Rock samt typischer Mark Knopfler-Gitarre, wie beispielsweise im Opener „Railway Tracks“, hier allerdings gespielt vom Ex-Pretenders-Gitarristen Robbie McIntosh. Außerdem dabei sind hier unter anderem der langjährige Dire StraitsKeyboarder Guy Fletcher, der Saxofonist Nigel Hitchcock (letztjährig noch mit Mark Knopfler auf Tour) sowie als Backingvokalistin John’s Tochter Jessica, deren eigene Band Native Roses übrigens vom Vater produziert und auf dem gleichen Label wie „Testing The Water“ veröffentlicht wurde (Creek Records). JOHN ILLSLEY selbst singt die Lead Vocals, spielt Bass sowie die meisten akustischen Gitarrenparts und produzierte das Ganze zusammen mit Guy Fletcher. Mit ihm und einigen anderen Musikern der Platte stand er auch auf einer der Bühnen des legendären Glastonbury-Festivals.